Winterdienst Bereitschaft

Bevor Sie in der Winterzeit in den Urlaub fahren, können Sie vertraglich einen Winterdienst verpflichten, der im Fall von Schnee und Eis für die Beseitigung sowie für die Straßen- und Gehwegreinigung von Streugut verantwortlich ist. Wenn es nicht schneit und milde Temperaturen herrschen, fällt für die Bereitschaft nur eine geringe Kostenpauschale an. Das gleiche gilt, wenn Sie alters- oder krankheitsbedingt Ihrer Streupflicht nicht nachkommen können. Ein Winterdienst plant seine Aktivitäten im Voraus. Deshald ist es oft nicht möglich, einen Notdienst für die Schnee- und Eisbeseitigung zu arrangieren, der erst dann eingreifen soll, wenn es zu spät ist, sprich, wenn es bereits glatt ist und der Schnee liegt.

Winterdienst Pinneberg

Auch für die umliegende Orte um Hamburg wie Pinneberg, Norderstedt, Quickborn usw. ist der Winterdienst geregelt und vorgeschrieben. In den flachen Gebieten kann es vermehrt zu Schneeverwehungen kommen, die eine Gefahr für den Strassenverkehr werden können. Die Anliegerinnen und Anlieger müssen vor ihrem Grundstück den Fußgängerverkehr von Schnee und Eis befreien, die erforderliche Breite beträgt mindestens 1 m.
Nach Beendigung des Schneefalls ist der Schnee unverzüglich zu räumen und Glätte muss sofort abgestreut werden. Sollte durch das Streuen der Eisbildung nicht genug entgegengewirkt werden, muss das Eis anderweitig beseitigt werden. Wenn ein Schneefall über 20 Uhr hinaus geht oder danach erst eintritt, müssen die Anlieger den Schnee bis 8:30 am folgenden Tag beseitigen. An Sonn- und Feiertagen können diese Arbeiten bis 9:30 Uhr erledigt werden.
Wer keine Lust oder keine Zeit für die Schneeräumung hat, kann auch auf die Dienstleistung eines professionellen Winterdienstes wie der GHG Winterdienst für Pinneberg, Norderstedt und Hamburg zurückgreifen.
Quelle: HamburgPortal NEWS

Schnee-und Eisbeseitigung

Wie findet man einen geeigneten Winterdienst bzw. ein Winterdienst Unternehmen, wenn man sich nicht selbst um die Schnee- und Eisbeseitigung kümmern kann? 
Für öffentliche Strassen und Flächen ist die Stadtreinigung verantwortlich und für Gehwege um meine Wohnung / Haus / Grundstück der Anlieger, das kann der Mieter oder Eigentümer sein. Da eine Streupflicht, sowie eine Pflicht zur Freihaltung von Fußwegen besteht, muss der Verantwortliche für die vorschriftsmäßige Erfüllung dieser Aufgaben sorgen.

Dabei sollte der Winterdienst mit Schnee- und Eisbeseitigung nur professionellen Firmen anvertraut werden, die sich auf Winterdienstarbeiten spezialisiert haben. Das sind in der Regel Gartenbaubetriebe oder Firmen aus dem Bereich Property Managemant, Hausmeisterdienste und Firmen aus der Branche Haus- und Grundstücksservice. Die ausführende Firma sollte über entsprechende dem Einsatz notwendigen Geräte und Fahrzeuge verfügen.
Finden Sie Winterdienste in Hamburg im HamburgPortal.

 Die Hamburger Räum- und Streupflicht in der Übersicht
- die Räum- und Streupflicht wird in Hamburg durch das Hamburgische Wegegesetz geregelt
- verantwortlich für Schnee- und Eisbeseitigung sowie das Streuen sind in aller Regel die Anlieger
- alle Gehwege an den Grundstücksgrenzen sind auf einer Breite von mindestens 1m zu räumen und abzustumpfen
- Treppen müssen in ganzer Breite von Schnee und Eis befreit werden
- salzhaltige Streumittel sind auf Gehwegen nicht zulässig!
- Schnee darf nicht einfach auf die Nachbargrundstücke oder Fahrbahnen geschafft werden
- Haus- und Grundstückseigentümer sind für die Organisation des Winterdienstes verpflichtet
- Unternehmen unterliegen auch der Räum- und Streupflicht der angrenzenden Wege
- innerhalb von Firmen- und Betriebsgeländen regeln die Unternehmen den Winterdienst selbst
- Anlieger sind bei Nichtumsetzung der Räum- und Streupflicht gesetzlich haftbar

Streumittel

Auf Gehwegen sind nur Streumittel zulässig, die keine Auftausalze enthalten. Salzhaltige Streumittel dürfen vom Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg nur auf Fahrbahnen eingesetzt werden. Als empfohlene Streumittel gelten Sand und feiner Splitt. Diese Streumittel sind in den Baumärkten im Stadtgebiet und darüber hinaus erhältlich. Asche aus der Verbrennung von Holz und Kohle darf nicht als Streumittel eingesetzt werden. Teilweise sind auch bei der Stadtreinigung Hamburg Streumittel erhältlich. Beim Kauf von Streumitteln in den Baumärkten empfehlen sich Streumittel mit der Kennzeichnung "Blauer Engel". Dabei handelt es sich um umweltschonende Streumittel. Allerdings muss auch hier zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Streumittel für die Gehwege keine Auftausalze enthalten.

Auch wenn die Streumittel ohne Auftausalze gut für die Umwelt sind, lässt die abstumpfende Wirkung oftmals zu wünschen übrig. Auf Eisflächen bieten Sand und Split nur eine geringe abstumpfende Wirkung. Dafür gibt es organische Abstumpfungsmittel, die in vielen Baumärkten erhältlich sind.

In längeren schnee- und eisfreien Zeiten sind die Reste der Streumittel durch die Anlieger selbst von den Gehwegen und Treppen zu entfernen.

Winterdienst in Hamburg

Spätestens dann, wenn frostige Temperaturen an den Winter erinnern, stellt sich auch in der Stadt Hamburg die Frage nach dem Winterdienst und nach den Räum- und Streupflichten der Bürger, Unternehmen und der Stadtreinigung. Die Räum- und Streupflichten sind im Hamburgischen Wegegesetz rechtlich verbindlich festgelegt. Damit ist den Bürgern, Unternehmen und der Kommune eine gesetzliche Regelung in die Hand gegeben. Ausführlich sollen hier die Regelungen zum Winterdienst in Hamburg dargestellt werden.

Wer räumt was?

Für die Umsetzung des Hamburgischen Wegegesetzes bezüglich der Räum- und Streupflicht sind zwei Verantwortungsbereiche festgelegt. Überall dort, wo Anlieger von der Räum- und Streupflicht nicht betroffen sind, organisiert die Stadt Hamburg den öffentlichen Winterdienst. Das betrifft in erster Linie Fahrbahnen, öffentliche Plätze, Haltestellen der Verkehrsbetriebe und ein festgelegtes Netz der wichtigsten Radwege. Dabei wird der öffentliche Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und seiner Belastbarkeit tätig.

Alle anderen Flächen haben die Anliegerinnen und Anlieger zu räumen. Das betrifft einen Großteil der Gehwege und Treppen sowie der Flächen in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen. Dabei gelten als Anliegerinnen und Anlieger in aller Regel die Eigentümer der Grundstücke, die an Wegen und ähnlichen entsprechenden Bereichen liegen. Damit ist auch für Unternehmen im Einzugsbereich der Stadt Hamburg die Räum- und Streupflicht auf öffentlichen Wegen und Flächen klar geregelt. Innerhalb der Betriebsgelände ist nach allgemeinen Erfordernissen besonders im Hinblick auf die Bestimmungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zu streuen und zu räumen.

Die Organisation des Winterdienstes durch die Anlieger

Als Anlieger werden, wie bereits erwähnt, die Eigentümer der Grundstücke mit Anschluss an die öffentlichen Wege und Flächen bezeichnet. Als Anlieger im Sinne das Hamburgischen Wegegesetzes werden auch Erbbauberechtigte oder Nießbrauchberechtigte betrachtet, die keine Eigentümer im klassischen Sinne sind. Die Anlieger haben den Winterdienst für die betroffenen Flächen am Grundstück und gegebenenfalls auch innerhalb der Umfriedigungen des Grundstücks zu organisieren. In Wohnhäusern mit Mehrparteiennutzung wird dies durch einen verbindlichen Aushang geregelt, der gut sichtbar im Hausflur anzubringen ist.

Werden Privatpersonen oder gewerbliche Unternehmen mit dem Winterdienst für ein Grundstück beauftragt, so ist hier neben der namentlichen Nennung im Aushang auch die Anschrift und die telefonische Erreichbarkeit des Winterdienstverantwortlichen bekannt zu machen.

Die Beauftragung von Personen oder Unternehmen entbindet die Eigentümer in ihrer Eigenschaft als Anlieger nicht von der Kontrolle und Haftung für die Räum- und Streupflicht.

Wann muss geräumt werden?

Die Räum- und Streupflicht tritt in Kraft, sofern Wege und Flächen für den Fußgängerverkehr durch Schnee und/oder Eis in ihrer gefahrlosen Nutzung für Fußgänger beeinträchtigt sind. Generell ist bei Schneefall tagsüber spätestens bei Beendigung des Schneefalls bis 20.00 Uhr zu räumen. Schneit es nach 20.00 Uhr oder über Nacht, sind die Wege und Flächen werktags bis 8.30 Uhr, sonntags und feiertags bis 9.30 Uhr zu räumen. Bei stärkerem, andauerndem Schneefall ist auch eine zwischenzeitliche Räumung erforderlich und verpflichtend. In aller Regel sollte so geräumt werden, dass mindestens ein Streifen von einem Meter Breite für den Fußgängerverkehr schneefrei und abgestumpft gehalten wird. Treppen sind in voller Breite schnee- und eisfrei zu halten.

Bei Eisbildung ist unverzüglich zu reagieren. Hier müssen sofort abstumpfende Mittel eingesetzt werden oder die Eisflächen auf den zu räumenden Gehwegen und Flächen müssen beseitigt werden.

Wie wird geräumt?

Die Gehwege, die an die Grundstücke der Anlieger angrenzen, sind in einer Breite von mindestens einem Meter schnee- und eisfrei zu halten. Für Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Zonen gilt die Räum- und Streupflicht bis zur Straßenmitte. Gegebenenfalls sind bei breiteren Bereichen Verbindungswege zu schaffen. Dazu können sich die Anlieger bei der Straßenreinigung der Stadt Hamburg Informationen einholen. Flächen für den ruhenden Verkehr müssen nicht geräumt werden. Die Stellplätze für Müllcontainer und Sperrmüll sind schneefrei zu halten.

Zur Räumung von geringen Mengen leichten Pulverschnees kann oftmals schon ein harter Straßenbesen eingesetzt werden. Bei größeren Schneemengen empfiehlt sich der Einsatz eines Schneeschiebers in gängigen Bauformen. Der Schnee muss so geschoben werden, dass Straßen, Fahrzeuge, Licht- und andere Masten sowie Hydranten und Wasserentnahmestellen der Feuerwehr frei bleiben. Nicht statthaft ist es, den Schnee auf Nachbargrundstücke oder auf öffentliche Flächen zu verlagern. Für die Gebäudesubstanz empfiehlt es sich, den Schnee weg von Mauern zu schieben. Wenn der Schnee zur Straße geschoben wird ist zu beachten, dass sowohl die Fahrbahn als auch der Rinnstein möglichst frei bleiben, damit bei einsetzender Schneeschmelze der Abfluss nicht behindert wird. Größere Schneeemengen können zu Haufen aufgeschaufelt werden, sofern dadurch keine zusätzlichen Behinderungen oder Gefährdungen entstehen.

Eisflächen sind sofort mit abstumpfenden Materialien abzustreuen oder mechanisch zu entfernen. Der Einsatz von Auftausalzen oder Streumitteln die Auftausalze enthalten ist auf Gehwegen nicht erlaubt.

Streumittel, welches Streugut einsetzen?

Auf Gehwegen sind nur Streumittel zulässig, die keine Auftausalze enthalten. Salzhaltige Streumittel dürfen vom Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg nur auf Fahrbahnen eingesetzt werden. Als empfohlene Streumittel gelten Sand und feiner Splitt. Diese Streumittel sind in den Baumärkten im Stadtgebiet und darüber hinaus erhältlich. Asche aus der Verbrennung von Holz und Kohle darf nicht als Streumittel eingesetzt werden. Teilweise sind auch bei der Stadtreinigung Hamburg Streumittel erhältlich. Beim Kauf von Streumitteln in den Baumärkten empfehlen sich Streumittel mit der Kennzeichnung "Blauer Engel". Dabei handelt es sich um umweltschonende Streumittel. Allerdings muss auch hier zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Streumittel für die Gehwege keine Auftausalze enthalten.

Auch wenn die Streumittel ohne Auftausalze gut für die Umwelt sind, lässt die abstumpfende Wirkung oftmals zu wünschen übrig. Auf Eisflächen bieten Sand und Split nur eine geringe abstumpfende Wirkung. Dafür gibt es organische Abstumpfungsmittel, die in vielen Baumärkten erhältlich sind.

In längeren schnee- und eisfreien Zeiten sind die Reste der Streumittel durch die Anlieger selbst von den Gehwegen und Treppen zu entfernen.

Sonderfälle

Anlieger, an deren Grundstücke Fußgängerüberwege liegen, müssen den Gehweg am Überweg bis an den Straßenrand räumen und/oder streuen. Auch an Eckgrundstücken ist im Bereich der Ecke selbst bis an den Straßenrand zu räumen. Befindet sich zwischen Grundstück und Gehweg ein Grünstreifen, eine Schutzmauer oder ein Wall entbindet das auch nicht von der Räum- und Streupflicht. Auch Gehwege nach dem Hamburgischen Wegegesetz, die nicht an einer Straße liegen, sind von den Anliegern zu räumen. Das betrifft beispielsweise Gehwege zwischen zwei Grundstücken, auch dann wenn diese Wege nicht befahrbar sind.

Verhinderung in der Räum- und Streupflicht

Sind Anlieger selbst oder deren Beauftragte wegen Krankheit, Berufsausübung oder körperlicher Gebrechen nicht in der Lage, den Räum- und Streudienst vorübergehend oder generell zu sichern, müssen sie dafür geeignete Personen oder Unternehmen beauftragen. Die Beauftragung Dritter entbindet nicht von der Kontrollpflicht. In jedem Fall ist der Anlieger selbst für die Organisation der Räum- und Streupflicht verantwortlich. Diese Verantwortung kann gebühren- und damit kostenpflichtig auch an die Stadtreinigung übertragen werden, sofern diese zustimmt.

Folgen bei Nichteinhaltung der Räum- und Streupflicht

Die Räum- und Streupflicht bei Schnee und Eis ist eine kommunale Regelung, die von den Anliegern gemäß des Hamburgischen Wegegesetzes umzusetzen ist. Wer seiner Räum- und Streupflicht grob fahrlässig, fahrlässig oder vorsätzlich nicht nachkommt, muss mit einer Ordnungsstrafe in Form eines Bußgeldes rechnen. Darüber hinaus kann die Stadtreinigung die Räum- und Streupflicht kostenpflichtig ersatzhalber an den betroffenen Grundstücken übernehmen.

Unabhängig vom Hamburgischen Wegegesetz haftet der Anlieger für alle Personen- und Sachschäden, die wegen einer nicht umgesetzten Räum- und Streupflicht eintreten. Zu beachten ist dabei, dass sich die Versicherer auch bei bestehender Haftpflichtversicherung oftmals schadensfrei halten, da hier ein vorsätzliches Schadensrisiko eingegangen wurde.

Die Hamburger Räum- und Streupflicht in der Übersicht

- die Räum- und Streupflicht wird durch das Hamburgische Wegegesetz geregelt
- verantwortlich für das Räumen und Streuen sind in aller Regel die Anlieger
- alle Gehwege an den Grundstücksgrenzen sind auf einer Breite von mindestens einem Meter zu räumen und abzustumpfen
- Treppen müssen in ganzer Breite geräumt werden
- salzhaltige Streumittel sind auf Gehwegen nicht erlaubt
- Schnee darf nicht auf Nachbargrundstücke oder Fahrbahnen geschafft werden
- Eigentümer sind für die Organisation des Winterdienstes zuständig
- Unternehmen unterliegen auch der Räum- und Streupflicht der angrenzenden Wege
- innerhalb von Betriebsgeländen regeln die Unternehmen den Winterdienst selbst
- Anlieger sind bei Nichtumsetzung der Räum- und Streupflicht haftbar

Generell gilt: Im Zweifelsfall lieber zuviel geräumt, als gar nicht. Weitere Fragen beantworten der Bezirkliche Ordnungsdienst oder die Wegewarte der Bezirksämter.